Subversion. Kurz: SVN. Ein wirklich praktisches Werkzeug, so es denn richtig angewendet wird. Schlechte Änderungen lassen sich innert Sekunden wieder zurecht bügeln, ein Fehler, der vorher noch nicht da gewesen ist, lässt sich einfach mit einem diff finden. Es verwaltet ein zentrales Repesitory und ermöglicht es, dass viele am gleichen Arbeiten, ohne dass man sich auf die Füsse tritt.
Auch alleine bietet es die erst genannten Vorteile. Subversion bekommt man von
hier. Ich erlaube mir mal, die Installtion der Programme weg zu lassen - schliesslich sollte jeder Admin wissen, wie so etwas geht

(Für Debianer: Das Packet heisst "subversion").
Ist das ganze installiert, so kann man das Repesitory einfach über die Kommandozeile verwalten. Zuerst muss allerdings einmal ein Repesitory installiert werden. Dazu wählt man im Kopf einen bereits existierenden Ordner, der leer sein sollte. Zum Beispiel /home/myname/Archiv/logd. Auf Windows sieht nur der Pfad anders aus, sonst sollte es gleich sein. Nun starten wir die Kommandozeile und geben folgendes ein:
Code:
svnadmin create /home/myname/Archiv/logd
Das Repesitory ist nun erstellt. Nun füttern es wir mit Daten.
Code:
svn import /pfad/zu/den/daten file://localhost/home/myname/Archiv/logd
Für Windowsuser müsste die URL zum Repesitory in etwa so aussehen:
Code:
svn import /pfad/zu/den/daten file:///C:/home/myname/Archiv/logd
Es folgt eine lange Ausgabe mit allen zugefügten Dateien. So. Was nun? Wir suchen uns nun einen schönen Platz, um Arbeiten zu können. Ich habe den bereits im Server-Ordner, aber jeder andere tuts auch. Der Pfad zum gewünschten Ordner heisst bei mir "/media/server/logd". Das Ziel darf nicht existieren!
Code:
svn checkout file://localhost/home/basilius/Archiv/logd /media/server/logd
Man erhält nun die Meldung, dass Revision #1 erfolgreich in den Ordner transferiert wurde.
Nun kann man beliebig die Dateien ändern im Ordner. Um die ÄNderungen zu übernehmen, gibt man ein:
Code:
svn commit /media/server/logd
Ganz einfach.
